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Dieses Thema hat 126 Antworten
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 Warnungen vor Abzockern
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Karsten Wende Offline

Fleißiger Schreiber

Beiträge: 96

03.02.2005 16:47
#76 RE:Ilove.de antworten

Du lebst in Deutschland und nicht in Amerika, eine Millionenklage ist doch hier völlig illosorisch. Wenn Du Deine Aufwandsentschädigung plus Deine Gebühr zurückerhälst, kannst Du Dich aber glücklich schätzen
..da das hier zu lande jeder weiß, klagt auch keiner und nimmst Du Dir einen "Karten" Anwalt, kommt Jamba oder die Ilove GmbH mit einem Anwalt, den sie aus der Portokasse bezahlen...so ist die Realität !

Wie willst Du denn begründen, das Du arglistig getäuscht worden bist?
Willst Du etwa als Klagegrund angeben, daß Du Dich ärgerst, weil Frau nichts bezahlen muss ?

Es gibt bisher kein Gesetz, was einem Anbieter vorschreibt, Dir mitzuteilen, was Sie 3. in Rechnung stellen! Sie sind nur verpflichtet Dir mitzuteilen bzw. auszuweisen, was Dir berechnet wird. Und dem sind sie nachgekommen. Du kannst Dich ja auch als Frau anmelden, da brauchen Sie auch nicht darauf hinzuweisen, das es kostenlos ist, weil Sie ja l.t. Gesetz nur mitteilungspflichtig sind, wenn es was kostet...Du verstehen?

...recht haben und recht bekommen, sind manchmal 2 getrennte Schuhe.

Und das auf den Discokarten draufsteht, was "Ladys Night" ist, müssen die eigentlich auch nicht...für den Betreiber hat das mehr oder weniger lediglich Werbecharakter.

Da auch die Anbieter das wissen, machen die auch relaxt so weiter

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

03.02.2005 18:32
#77 RE:Ilove.de antworten

Die Millionenklage ist auf den Schadenersatz bezogen, den iLove allen Usern erstatten müßte bzw. die Strafgebühr, die das Gericht verhängen würde.

Da hast Du aber völlig falsche Ansichten. Es ist durchaus notwendig, daß auf der WebSite klar hingewiesen wird, was es wie und warum kostet.. und nicht hintenrum, nachdem die User in 2 Lager gespalten sind.

Das ist eine Verschleierung von Tatsachen.. und darauf kann man iLove sehrwohl verklagen.

Du hast da anscheinend echt keine Vorstellung. Selbst jede beschissene Erotik-Seite muß auf das Kostenverhältnis hinweisen.

In dieser Konstellation ist das jedoch nicht gegeben. Die User werden arglistig getäuscht und sind nicht von der Sache an sich vorzeitig in Kenntnis gesetzt worden.

Was ist das denn deinerseits für eine sinnlose Frage, wie ich nachweisen wolle, daß User getäuscht worden sind? Das ergibt sich doch wohl aus der Situation der Anmeldung und Nutzung heraus.

Wenn ein Supermarkt 2 Eingänge hätte.. und alle, die hinten reingehen, 10 % mehr an der Kasse brechnet bekämen, wäre das genauso arglistige Täuschung.

Und genauso ist das im Fall von iLove. Das steht doch wohl außer Frage. Sowas muß man doch nicht aufwendig beweisen. Das sieht jeder Vollidiot, wenn er die Seite praktisch durchsurft. Und jedem Richter wäre sofort klar, daß das Betrug ist, was da gemacht wird.

dbddhkp27 Offline

Super-Schreiber

Beiträge: 201

03.02.2005 20:09
#78 RE:Ilove.de antworten

Die Redaktion:
==============

Liebe Leute,
die Anmeldeprozedur bei ilove ist rechtlich absolut wasserdicht.
Das wurde in diesem Thread auch schon diverse Male thematisiert.

Bevor Lieschen Müller eine Klage anstrengt, haben die Konkurrenten
von ilove schon x-mal geklagt. Wegen Verstoß gegen das UWG usw.
Und bisher wurde noch keiner dieser Klagen in der Form stattgegeben,
dass ilove etwas hätte ändern müssen.

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

03.02.2005 20:27
#79 RE:Ilove.de antworten

Was iss das UWG? .. Wettbewerbsgesetz? ..

Es ist doch ein völlig anderer Sachverhalt, wenn eine Privatperson wegen fragwürdiger Regeln klagt.. oder ein Wettbewerber.

Die verfolgen doch ganz andere Ziele. Und bis zum Bundesgerichtshof hat bisher niemand geklagt.

Ein Wettbewerber klagt, wenn er sich finanziell geschädigt fühlt. Das ist doch hierbei garnicht der Fall. Den anderen ist das doch im Grunde genommen scheiß egal, wie iLove seine Anmeldeprozedur gestaltet.

Einige machen es ja nach.. siehe Freenet. Und das ist durchaus Gerichts-fähig.

Jeck Offline



Beiträge: 1

04.02.2005 00:03
#80 RE:Ilove.de antworten

Ich bin seit mehreren Monaten bei iLove und hatte mich oft über viel Spam und 0190-Versuche geärgert. Aktuell ist nun folgendes vorgefallen: ich konnte mich plötzlich nicht mehr einloggen, mein Profil war deaktiviert.
Erst auf meine zweite E-Mail antwortete iLove, dass in solch einem Fall entweder die AGB verletzt wurden oder ich mich (versehentlich) abgemeldet hätte. Beides habe ich aber nicht. Ich soll mich nun unter neuem Nickname und neuer E-Mail-Adresse (!!) neu anmelden. Eine Reaktivierung des alten Profils geht aus technischen Gründen nicht, so iLove. Aber oha: erst Ende Januar und wenige Tage bevor nichts mehr ging wurden die Gebühren von EUR 9,99 von der Prepaid-Card abgebucht. Merkwürdig! Und wenn man sich jetzt anmeldet, sind 19,99 im Monat fällig. Ich habe mir jetzt einen Einzelverbindungsnachweis bestellt, um nachzusehen, ob die Euros monatlich, oder wie ich hier in verschiedenen Beiträgen lese, öfter abgebucht wurden. Ich ging immer von einem Monatsbeitrag von 9,99 (auch happig für Mist) aus.
Wenn ich mich jetzt wieder anmelden würde, was ich NICHT vorhabe, kassieren die dann sofort wieder, obwohl sie sich erst gerade mein Geld geholt haben? Ich mache mir Gedanken, warum mein Account so plötzlich nicht mehr geht, und das so kurz nach Geldeinzug. Ich habe einen Verdacht... Übrigens: Da ich mich nicht mehr einloggen kann, kann ich ja auch gar nicht mehr auf die Kündigungspage gehen.
Oder bin ich jetzt damit gekündigt? Und buchen die auch nach einer Kündigung lustig weiter ab?

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

04.02.2005 00:14
#81 RE:Ilove.de antworten

Also das die Reaktivierung nicht gehen soll, ist totaler Schwachsinn. Wenn sie Datenbankeinträge für die Deaktivierung setzen können, gehts logischerweise auch umgekehrt.

Ich würde auch fast denken, daß sie das absichtlich getan haben. Die Frage ist allerdings, ob Du im voraus belastet wurdest.. oder erst immer nach der Nutzung?

An Deiner Stelle würde ich die mal in den Arsch treten und nach Protokollen fragen, die den Abmeldeprozess nachvollziehen können. Kannst denen ja sagen, daß die notfalls auch der Anwalt anfordern kann. Dann gehts vielleicht schneller..

Aber an Deiner Stelle würde ich mich einfach als Mädchen da anmelden. Wozu macht ihr überhaupt Jungs-Accounts auf und schiebt denen das Geld Reihenweise in den Arsch? ..

Hast Du ICQ? .. Dann schreib mir einfach mal da..

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

04.02.2005 04:35
#82 RE:Ilove.de antworten

Ich hab hier übrigens mal was zum Denkanstoß..

http://www.ilove.de/dtf/press/condition.do

Wenn ihr nicht doof seid.. und jemanden dafür kennt, dann ist das wohl kein Problem.

Karsten Wende Offline

Fleißiger Schreiber

Beiträge: 96

04.02.2005 10:14
#83 RE:Ilove.de antworten

In Antwort auf:
Damit du einem iLover eine Nachricht schicken kannst, musst du ein iLove-Flirtpaket
(4.99 EUR / Woche)* haben. Die Bezahlung erfolgt einfach und bequem über deine Handyrechnung. Hol' dir jetzt das iLove-Flirtpaket, indem du auf den Button rechts ("Nachricht abschicken") klickst. Mit dem Abo kannst du so vielen anderen Singles so oft schreiben, wie du möchtest. Unbegrenzt flirten!

Hol' dir jetzt das iLove-Flirtpaket, indem du auf den Button rechts ("Nachricht abschicken") klickst. Mit dem Abo kannst du so vielen anderen Singles so oft schreiben, wie du möchtest. Unbegrenzt flirten!

*(1) Damit du einem iLover eine Nachricht schicken kannst, musst du ein iLove-Flirtpaket (4.99 EUR / Woche) haben. Der Betrag wird wöchentlich einfach und bequem von deiner Mobilfunkrechnung abgebucht. Mit der ersten Nachrichtenübermittlung an andere Mitglieder ("Nachricht abschicken"), wird der Vertrag zwischen dir und der iLove GmbH entgeltlich ("iLove-Flirtpaket"). Er ist unbefristet und verlängert sich jeweils um einen Abrechnungszeitraum.

(2) Das iLove-Flirtpaket kann jederzeit verändert werden. Erweiterungen und Einschränkungen des iLove-Flirtpaketes, auch bezüglich Inhalt und/oder Preis, bleiben auch bei laufenden iLove-Flirtpaketen jederzeit vorbehalten.

(3) Das iLove-Flirtpaket kann jederzeit gekündigt werden und die Kündigung wird zum Ende des Abrechnungszeitraumes wirksam. Falls du am letzten Tag eines Abrechnungszeitraumes kündigst, wird die Kündigung erst zum Ende des folgenden Abrechnungszeitraumes wirksam. Es reicht eine E-Mail an flirtpaket@team.ilove.de oder ein Brief an iLove,
iLove GmbH
Pfuelstr. 5
10997 Berlin.



Wie es auch schon die Redaktion von Singlebörsen-vergleich hier in diesem Thread geschrieben hat...die Anmeldeprozzedur bei Ilove ist 100% wasserdicht und auch seriös. Wer natürlich wild in die Tasten haut bzw. nicht mal durchliest, was er da gerade anklickt oder auch nur vor hat, einen kostenlosen Zugang zu bekommen und trotzdem seine Handynummer + die Programmteile anklickt..hat kurz und einfach pech gehabt.

Alle Programmteile sind einzeln aufgeführt und werden zusätzlich mit einer Abfrage, die bestätigt werden muss abgesichert!!

Im übrigen habe ich mich selber (und richtig) bei Ilove angemeldet und finde das auch sehr übersichtlich.

@bloedi
weil Du ja immer behauptest, es würde nirgens darauf hingewiesen, daß die Berechnung auf verschiedene Nutzergruppen gesplittet wird....ist so auch nicht richtig
In den AGB steht das eindeutig zum nachlesen, dass dies so gehandhabt wird.
http://www.ilove.de/dtf/help/popup_terms.jsp
...und zum lesen der AGB´s ist der Nutzer sogar verpflichtet und dieser muss das ebenfalls noch einmal bestätigen!! Wer natürlich sein Häckchen da setzt und nicht gelesen hat, dem kann auch nicht geholfen werden...bzw. wird kein Gericht der Welt in dem Falle eine Klage akzeptieren. Das Jamba oder Ilove ihre eigenen AGB´s von einem experten für Internetrecht auf alle eventualitäten hat prüfen lassen, davon kann man ja wohl 500% ausgehen

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

05.02.2005 00:28
#84 RE:Ilove.de antworten

Das ist schon richtig, daß das in den AGB's steht.. nur sag mir mal, wer sich diesen ganzen Quatsch durchliest?

Sicherlich sollte man das, aber genau darauf spekulieren sie.

Und du kannst dich als Betreiber von so einem Portal nicht auf Deine AGB allein berufen, weil es für Vertragsteilnehmer unzumutbar ist, die ganzen Konditionen aus solcher Mini-Schrift zu entschlüsseln.
Genauso ist es jetzt auch bei der Jamba-Werbung. Die wird auch verboten und es müssen Spots geschaltet werden, wo groß und breit der Preis dasteht.

Daran siehst Du doch, daß derartige Praktiken auf Dauer nicht hingenommen werden. Es wird auch Zeit, daß Jamba richtig eine vor den Sack bekommt.

Inzwischen hat iLove es auch wieder etwas geändert. Das Problem an iLove ist auch, daß sie sich gezielt Marktforschungsergebnisse zunutze machen, mit denen sie die User prellen.

Es ist nunmal so, daß Datings-Codes im Internet zu 80 % kostenfrei sind. Dabei dient der Code einfach nur zur Identitätskontrolle einer Person.

Und genau darauf spekulieren sie. Das Leute nicht weiter lesen, weil ja jeder auch annimmt, daß durch solch einen simplen Code kein Vertrag zustanden kommt. Und genau das ist rechtwidrig. Da können die auch hinschreiben, daß sie 3 linke Eier haben. Das interessiert nicht.
Es gibt klare Zumutungsgrenzen. Und die waren in der Vergangenheit eindeutig überschritten.

Genauso steht auch in der SMS nichts von den Vertragskosten.

Inzwischen haben sie einiges geändert, weil sie wahrscheinlich immer mehr Angst vor teuren Gerichtsverfahren haben. Und das haben sie auch mit Recht.

Weil sie verlieren würden.. wenn jemand mit halbwegs intelligenten und gezielten Argumenten vorgeht.

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

05.02.2005 00:50
#85 RE:Ilove.de antworten

Karsten.. ich muß aber mal klar sagen.. So, wie Du schreibst, würde ich fast annehmen, daß Du in Berlin wohnst und ganz nebenbei ein Praktikum bei diesem Saft-Verein machst.

So positiv kann man ein Unternehmen, wie Jamba/iLove, ja wohl unter solchen Zuständen nicht loben oder harmlos reden..

Immerhin bin ich ja nicht der einzige, der sich drüber aufgeregt. Und in Anbetracht der vielen negativen Nepp-Aussagen sollte ja wohl auch was dran sein an der rechtswidrigen oder fragwürdigen Praxis.

Karsten Wende Offline

Fleißiger Schreiber

Beiträge: 96

05.02.2005 03:24
#86 RE:Ilove.de antworten

hallo bloedi,

nein, ich wohne in Dresden und mache auch bei niemanden ein Praktikum.
Ich habe auch hier im Board schon andere Anbieter verteitigt , gegen die fast grundlos gewettert wurde. Auch ist dieses Board nicht dafür da, gegen irgendwelche Betreiber zum Boikott
aufzurufen oder sie schlicht madig zu machen.

Klar muss jeder Anbieter irgendwie Geld verdienen. Der Sinn und Zweck eines Unternehmens ist es doch, Gewinne zu erziehlen und nicht von Allmosen zu leben. L.t. Umfragen finden eine halbe Million die Zahlungsweise bzw. das Anmeldeverfahren bei den Anbietern für völlig i.O. und ausreichend.

Ich habe selber über 10 Jahre im Handel gearbeitet und kann mir auch ein Urteil darüber bilden, was Abzocke ist und was nicht bzw. kann ich serös von unseriös unterscheiden.

Wenn Du eine Lebensversicherung abschliesst, kannst Du im Nachhinein auch nicht damit kommen "wer soll sich denn den ganzen kleingedruckten Blödsinn durchlesen" und die Gerichte diskutieren da auch gar nicht mit Dir.

Keiner zwingt Dich, daß Du Dich mit einer Hauruckaktion bei dem Anbieter anmelden musst. Dir obliegt es völlig frei, die Seite zu speichern und wenn Dir etwas unklar ist, Dir das ganze in Ruhe am nächsten Tag noch einmal durchzulesen oder eine Mail an den Support zu schicken und Dir Deine Fragen beantworten zu lassen. Ich kenne absolut keinen Anbieter, der Dir da eine Antwort verweigern würde. Wenn Du behauptest, dass Ilove das mit Absicht macht, die AGB extra klein und lang zu halten, muss ich sagen, dass das absoluter Quatsch ist.

Stell Dir doch einfach einmal vor, Du selber hast eine Firma und verkaufst mal angenommen Gebrauchtwagen. Und plötzlich will Dich jeder verklagen, weil Deine AGB zu kleingedruckt, zu lang aufgesetzt sind

Ich finde es ist das gute Recht eines jeden Anbieters in ihren AGB´s jede eventualitäten auszuschliessen! Ich habe auch kürzlich erst Flirt-Fever hier im Board verteitigt, da ging es genau um das selbe Thema. Im übrigen hab eich selber fast alle Anbieter, die hier gelistet sind auch selber schon auf eigene Kosten getestet und wenn ich da etwas enteckt hätte, was mir gallebitter aufgestossen wäre, könntest Du auch garantiert hier einen sachlichen Bericht von mir finden

Mir persönlich geht es nur darum, Recht auch Recht sein zu lassen. Was hätte ich den persönlich davon, wenn ich hier mitwettern würde. Fair bleiben hat auch was mit Charakter zu tun

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

05.02.2005 04:09
#87 RE:Ilove.de antworten

Es ist aber nunmal ein Unterschied, ob ich AGB habe, die einen Vertrag detailliert erläutern.. oder ob ich Personen vor Vertragsabschluss umfassend online informieren soll.

Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich Verträge offline oder online abschließe.

Online hat man umso mehr dafür Sorge zu tragen, daß die Vertragspartner umfassend von den Zahlungsmodalitäten in angemessenem Maße in Kenntniss gesetzt werden, was bei iLove nicht der Fall ist.

Es wird über das Pin-Verfahren die Naivität junger Leute gezielt ausgenutzt. Jeder Jugendliche denkt da vordergründig nicht an einen kostenpflichtigen Dienst.

Und diese Art der Bezahlung ist keineswegs seriös. Das ist Abzockerei! Da wird in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkprovidern fett Kasse gemacht.

Diese M-Pay Kacke gehört standardmäßig deaktiviert. Kein Mensch weiß damit was anzufangen. Schon garnicht Leute im Alter von 16 Jahren.

Und Du kannst ja wohl keinen Versicherungsvertrag, den alte erfahrende Renter abschließen, mit einem Fun-Dating wie iLove, vergleichen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge und völlig verschiedene Zielgruppen.

Ich beschäftige mich wirklich viel mit diesem Technik-Kram.. bin 27.. aber diese M-Pay Kacke hat mir überhaupt nichts gesagt. Nirgends wird darauf hingewiesen. Allein dafür sollte man die Provider auf Schadenersatz in Milllionenhöhe verklagen.

Es werden ständig irgendwelche Zusatzservices und all so ein kostenpflichtiger Bockmist eingeführt, aber es wird nirgends darauf in ausreichendem Maße hingewiesen.

Wenn sowas eingeführt wird, dann sollte es gesetzliche Pflicht sein, den Kunden ein Handbuch zuzusenden, welches in umfassendem Maße über Nutzungsmölichkeiten informiert.

Da wird gemeinsame Sache mit der Naivität sowie Unwissenheit der jungen Leute gemacht.

Bloedi Offline

Sporadischer Beiträger


Beiträge: 36

05.02.2005 04:45
#88 RE:Ilove.de antworten

Vor einiger Zeit hatte ich auf meiner Mobilfunkrechnung auch einen Betrag von 1,50 € für M-Pay stehen.

Als erstes hab ich mich erstmal gefragt, was das für eine Scheiße ist.. und hab daraufhin dann den Service von Vodafone angerufen.

Die Frau vom Support hat mir dann gesagt, daß über diese Technologie eben Services im Micropayment-Verfahren abgebucht werden, wenn man beispielsweise via WAP mit dem Handy rumsurft.

Ich konnte mich allerdings nicht daran erinnern, je einen Service für 1,50 € gebucht zu haben.. schon garnicht bewußt.

Sie wollte mir die ganze Zeit erzählen, daß ich das wohl gebucht habe (kann auch aus Versehen sein). Aber ich hatte nie die Absicht, diesen Service zu buchen.

Außerdem ist die ganze Sache nichtmal transparent. Die können garnicht sehen, wer denn nun eigentlich der Urheber dieses Inkasso-Falles ist.

In jedem Fall hab ich dann ewig mit ihr rumdiskutiert und hab ihr auch zu verstehen gegeben, daß ich kein Problem damit habe, wegen 1,50 € vor Gericht zu gehen, woraufhin sie mir dann den Betrag wieder gutgeschrieben hat.
So schnell kann das gehen.. nüch? .. Man muß nur argumentieren..

Da sollte ich zuvor noch auf einer kostenpflichtigen Hotline beim Ur-Payment-Betreiber anrufen, woraufhin ich sie dann mal dezent gefragt habe, ob sie mich verarschen will? (also in netterer Form) ..

Diese ganzen Mobilfunkprovider sind absolut korrupte Drecksläden. Da wird mit der Unwissenheit und Naivität der Leute endlos Geld gemacht.

Überall werden mal hier 1,50 € .. mal da 2,75 € belastet.. und am Ende bescheißen sie tausende von Leuten.. und keiner beschwert sich.

Ich bin kein Freund von irgendwelchen Gewaltakten. Aber bei sowas sage ich einfach nur, daß man sich den Vorstand nach Arbeitsschluss mal unten an der Tür suchen und mal richtig eine auf die Fresse geben sollte. Und das macht man sooft, bis die das kapieren, daß man nicht sein Gehalt verdient, indem man Millionen von Menschen um ihr Geld prellt und das unter AGB's und Markenlabels kommerziell verkauft.


In Deutschland bescheißt fast jedes zweite Unternehmen den Endverbraucher um sein Geld.. und keinen Arsch scheint das zu interessieren. Solange die auf den Gerichten und in der Regierung davon profitieren, mischen sie alle kräftig mit.. und bewegen erst ihren Hintern, wenn es zu massenhaften Beschwerden in der Bevölkerung kommt.

Wenn mich noch einmal so ein großer Konzern zu bescheißen versucht, dann muß er sich nicht wundern, wenn er mal aus Versehen 20.000,- € an soziale Organisationen spendet.

wodan Offline



Beiträge: 3

05.02.2005 23:30
#89 RE: iLove - lesen!!! antworten

Hallo Leute!

Also, habe es eben ausprobiert und jeder, der sich geschädigt fühlt, sollte folgenden Link nutzen um seinen Account bei diesen Abzockern zu löschen:

http://www.ilove.de/dtf/cancel.do

Meinen Account gibt es dort ab sofort nicht mehr.


dieser Absatz ist von iLove übernommen:

In Antwort auf:
Damit du einem iLover eine Nachricht schicken kannst, musst du ein iLove-Flirtpaket haben. Der Betrag in Höhe von 4,99€/Woche bzw. 19,99€/Monat wird über deine Mobilfunkrechnung oder dein Bankkonto / deine Kreditkarte eingezogen. Mit der ersten Nachrichtenübermittlung an andere Mitglieder ("Nachricht abschicken"), wird der Vertrag zwischen dir und der iLove GmbH entgeltlich ("iLove-Flirtpaket"). Eine Kündigung ist jederzeit zum Ende des Abrechnungszeitraumes möglich. Solltest du kein Handy besitzen, ist eine alternative Zahlung per Kreditkarte oder per Bankeinzug möglich.

besonders interessant ist: Mit der ersten Nachrichtenübermittlung an andere Mitglieder ("Nachricht abschicken"), wird der Vertrag zwischen dir und der iLove GmbH entgeltlich ("iLove-Flirtpaket").

Ich hatte mich zwar dort angemeldet und meine Mobilfunkrufnummer angegeben, aber zu keinem Zeitpunkt eine Nachricht an ein anderes Mitglied geschickt.

-> d.h. für mich, es ist kein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen

Mit Erhalt meiner letzten Handyrechnung von O2 wurde ich von iLove eines besseren belehrt. Ca. 12,.. Euro (netto) tauchen dort auf. In Rechnung gestellt von iLove/Jamba. Habe daraufhin sofort ein paar Zeilen an diese Abzocker formuliert und heute per Einschreiben abgeschickt (Widerspruch und Forderung nach Rückerstattung durch Überweisung auf mein Bankkonto). Bin gespannt, wie iLove reagiert, da ich nicht in der Beweispflicht bin. Sie müssen mir ja nun irgendwie das Gegenteil beweisen. O2 wurde von mir aufgefordert, sofort diese Art der Bezahlung für mein Kundenkonto zu stoppen und gleichzeitig habe ich den Beträgen auf der letzten Rechnung widersprochen. Die Verbraucherzentralen interessieren sich mit Sicherheit für meinen Fall und auch mit der Wettbewerbszentrale habe ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gesammelt. Meistens reichen Drohungen gegen diese Abzockerfirmen bereits aus. Halte euch auf dem Laufenden was passiert.

Gruß Wodan

Karsten Wende Offline

Fleißiger Schreiber

Beiträge: 96

06.02.2005 15:32
#90 RE:Ilove.de antworten

In Antwort auf:
Es ist aber nunmal ein Unterschied, ob ich AGB habe, die einen Vertrag detailliert erläutern.. oder ob ich Personen vor Vertragsabschluss umfassend online informieren soll.

Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich Verträge offline oder online abschließe.


Hallo Bloedi,

was dachtest eigentlich Du, wofür die AGB´s da sind? Im eigentlichen macht es keinen Unterschied, ob ich einen Vertrag online oder offline abschliesse. Vertrag bleibt Vertrag. Ich habe in meinen Bekanntenkreis einen angehenden Rechtsanwalt, den ich mal so nebenbei zu diesem Thema befragt habe bzw. die Sache erklärt habe und der meint dazu, dass im eigentlichen die Sache von rechtswegen für den Betreiber o.k. ist. Was die Sache mit den verärgerten Kunden betrifft, würde von den Gerichten nur als "Kundenunfreundlich" bewertet werden. Und ob ein Abieter freundlich oder unfreundlich zu sein hat, kann kein Gericht beschliessen. Das kann nur der Kunde entscheiden, in dem er sich vor Vertragsabschluss sein Urteil bildet und demzufolge einen anderen Anbieter wählt. Sobald jedoch das Häckchen bei, "ich habe die AGB´s gelesen und erkläre mich einverstanden" bestätigt wurde, hat der Kunde definitiv ja zu diesen Angebot gesagt und den Vertrag abgeschlossen.

Wenn jedoch arglistige Täuschung vorliegt, muss der Kunde eindeutig nachweisen, wo er getäuscht worden ist bzw. solltest Du Dir vorher noch einmal jeden Punkt, den Du beklagen willst, genau überlegen, weil auch der Beklagte genügend Rechte besitzt und Deine Klage am Ende nach hinten losgehen kann. Auch sollst Du Dir genau überlegen, was Du in der Öffentlichkeit verbreitest, weil auch der Anbieter Dich wegen Verbreitung falscher Tatsachen und Rufmords verklagen kann, was in so einem Spezialforum schon sehr brisant werden kann. In jüngster Vergangenheit haben schon Anbieter hier im Forum Rechtsanwälte eingeschaltet. Nur so als kleiner Tip

Gruss
Karsten

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